Iotec-Umfrage: Ad Fraud ist das größte Problem im Programmatic Advertising

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Iotec-Umfrage: Ad Fraud ist das größte Problem im Programmatic Advertising

Iotec-UmfrageAdvertisement Fraud ist das größte Problem im Programmatic Advertising

Ad Fraud ist eines der zentralen Probleme der digitalen Werbebranche

Advertisement Fraud ist eines der zentralen Probleme der digitalen Werbebranche

© Fotolia / Tatiana Shepeleva

Advertisement Fraud ist in den Augen von Marketingverantwortlichen aktuell das größte Problem im Bereich Mobile Programmatic Advertising. Das geht aus einer Umfrage der Media Buying Plattform Iotec hervor. 

Iotec hat für seinen Mobile Programmatic Transparenz-Report 250 Marketingverantwortliche in Deutschland befragt. Mit der Umfrage wollte das Unternehmen herauszufinden, wo Marketingentscheider Herausforderungen und Möglichkeiten im Bereich des Mobile Programmatic Advertising sehen. Eine der wichtigsten Erkenntnisse: Advertisement Fraud ist nach Meinung der befragten Marketer derzeit das größte Problem im Programmatic Advertising. Rund 40 Prozent nannten die von Bots erzeugten Ad-Impressions als wichtigste Herausforderung in diesem Bereich. 83 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie sich dadurch verunsichert fühlen. Als weitere zentralen Probleme wurden Targeting (22 Prozent) und Advertisement Viewability (19 Prozent) genannt. “Wir bewegen uns auf das Jahr 2018 zu und Advertisement Fraud dominiert weiterhin die digitale Werbebranche und ihren Diskurs. Ich gehe nicht davon aus, dass sich dieser Zustand in absehbarer Zeit beruhigen wird”, erklärt Iotec-CEO Paul Wright.

Welchen potenziellen Schaden Ad Fraud anrichten kann, zeigen aktuelle Daten zum digitalen Werbemarkt: Laut E-Marketer fließen bereits 57 Prozent aller digitalen Werbespending in mobile Kanäle. 2017 werden die Werbeinvestitionen in Mobile voraussichtlich 2,98 Millionen Euro erreichen, 2018 steigen die Ausgaben laut E-Marketer auf 3,73 Milliarden Euro. Mittlerweile rüsten die meisten Dienstleister und Plattformen aber technisch massiv gegen den systematischen Klickbetrug auf.   dh